Risiken der Ohrenkorrektur

Innerhalb des Repertoires der plastischen Chirurgie stellt die Ohrenkorrektur einen Routineeingriff dar, sodass Komplikationen eine Seltenheit sind. Die üblichen und in Kauf zunehmenden Beschwerden sind die folgenden:

- Schwellungen oder Blutergüsse an den Ohren

- Berührungssensibilität der Ohren

Wundinfektionen treten bei einer Ohrenkorrektur selten auf, da die Ohren in der Regel sehr gut durchblutet sind. Gleiches gilt für Nachblutungen. Ferner kann es zu einer vorzeitigen Lösung der Fäden kommen, was dazu führt, dass das Ohr einknickt. Dies ist zwar ärgerlich, aber keineswegs besorgniserregend. Eine Nachkorrektur führt hierbei wieder zum gewünschten Ergebnis.

Sehr selten kann bei einer Ohrenkorrektur im Nachhinein eine Narbenwucherung (Keloid) auftreten. Hierbei handelt es sich um einen gutartigen Tumor, der die umliegende Haut überlagert. Die Genese des Keloids ist bis dato nicht eindeutig erforscht. Gleichwohl kann eine genetische Disposition als sicher angenommen werden. Die Behandlung eines Keloids erfolgt auf verschiedenen Wegen, wie beispielsweise erneute Operationen und/oder der Einsatz von Medikamenten.

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