Bevor die Nasen-OP durchgeführt wird, bedarf es einiger Gespräche und Vorsorgeuntersuchungen. Der allererste Schritt besteht in einem ersten Orientierungsgespräch mit dem von ihnen auserwählten Chirurgen. Kernstück dieses Gespräches ist die Überprüfung ihrer Wünsche und Vorstellungen seitens des Chirurgen. Des Weiteren haben sie natürlich die Möglichkeit Fragen zu stellen.
Sofern ihr Vorhaben realisierbar ist, gibt der Chirurg ihnen einen ersten Einblick in den Ablauf der OP und klärt sie über mögliche Komplikationen auf. Viele Ärzte besitzen zudem spezielle Grafikprogramme, mit denen sie ihnen schon einen Eindruck vom ausstehenden Ergebnis vermitteln können.
Dieses Gespräch ist in der Regel für den Patienten kostenlos und unverbindlich. Trotz dessen sollten sie all ihre Bedenken und Fragen offenbaren, damit es später zu keinen Missverständnissen kommt.
Bevor der Eingriff erfolgt, müssen sie sich bei einem zweiten Termin einer Voruntersuchung unterziehen. Diese ist essentiell und dient letztlich dazu möglichen Komplikationen entgegen zu wirken. Das Motto muss hierbei für sie lauten: Sagen sie die Wahrheit! Sie werden im Vorfeld gebeten, eine Liste mit Erkrankungen und Verletzungen der letzten fünf bis zehn Jahren zu erstellen. Erstellen sie diese Liste so minutiös wie nur möglich. Verheimlichen sie auf keinen Fall Erkrankungen, die ihnen unter Umständen trivial erscheinen mögen. Abgesehen von ihrer Krankheitsgeschichte wird natürlich die innere und äußere Nasenstruktur explizit untersucht. Insbesondere in diesem Kontext sollten sie eventuelle Vorerkrankungen dem Chirurgen mitteilen. Abschließend werden sie zudem ein Gespräch mit dem zuständigen Anästhesisten führen, der mit ihnen die Art und Höhe der Narkose bespricht. Hierbei sollten sie darauf achten, dass sie im Falle einer vor bestehenden Vollnarkose ab 22 Uhr des Vortages der OP keine Nahrung mehr zu sich nehmen sollten.