Nach der Injektion können die Einstichstellen als kleine rote Punkte noch ein paar Tage sichbar sein. Zudem kann es zu kleineren Schwellungen kommen. Sollte ein Blutgefäß getroffen werden, kann es an der Stelle zu einem kleinen Erguss kommen. Patienten klagen weiterhin in seltenen Fällen über zeitweises Unwohlsein, Abgespanntheit oder Kopfschmerzen. Allergische Reaktionen, wie z.B. Juckreiz oder Hautausschlag, sind sehr selten, sollten aber nicht unerwähnt bleiben.
Sollten unerwünschte Muskellähmungen eintreten wie das Herabhängen von Augenlidern oder Brauen, oder gar Sehstörungen, ist dies eine Folgeerscheinung von falscher Injektionstechnik oder einer Fehldosierung. Die Wahl des richtigen Arztes ist folglich von imminenter Wichtigkeit. Seine Ausbildung und Erfahrung sollten den Ausschlag geben.
Alle Nebenwirkungen sind aber – ebenso wie die Wirkung von Botulinumtoxin – zeitlich beschränkt und gehen spätestens mit der nachlassenden Wirkung der Botox-Behandlung ebenfalls zurück.
Bei der Injektion in der Gesichtspartie, dem primären Anwendungsbereich des Botulinums, kommt es zu der zeitweisen Stilllegung der Muskelpartie, wodurch die Mimik eingeschränkt werden kann. Die Anpassung der Dosierung nach individuellen Kundenwünschen kann dies zu verhindern: Wenn man sein natürliches Aussehen beibehalten möchte, sollte man dies dem Arzt mitteilen. Das als das sogenannte Botox-Gesicht bezeichnete steif wirkende Gesicht, was man bei Prominenten und Hollywoodstars des öfteren beochachten kann, weist auf eine übermäßige Botoxanwendung hin. Dabei sollte man nicht vergessen, dass diese Klientel weniger Wert auf Natürlichkeit legt als auf Perfektion.