Nach der Brustverkleinerung


Analog zu jeder anderen Operation, lautet das Erfolgsrezept für eine gut verlaufende Wundheilung viel Ruhe und vor allem Erholung. Die Operation per se und die hierfür nötige Vollnarkose, stellen für den menschlichen Organismus eine enorme Belastung dar, was man nicht unterschätzen sollte.
In den ersten Tagen nach der OP wird die Brust noch angeschwollen und sehr empfindlich sein. Aufgrund dessen sollte man Druck auf die jeweiligen Partien unbedingt vermeiden. Linderung verschaffen hier zum einen Kühlung und zum anderen vom Arzt verschriebene Schmerzmittel.
Die oberflächliche Heilung der Haut dauert in der Regel ca. ein bis zwei Wochen. In diesem Zeitraum sollte man, unabhängig vom jeweiligen Tätigkeitsfeld, nicht arbeiten. Ferner sollte man in den ersten vier Wochen nach der Operation keinerlei anstrengende körperliche Aktivitäten ausüben. Andererseits können die Nähte derart in Mitleidenschaft gezogen werden, dass sie reißen und Nachoperationen erfolgen müssen. Weiterhin sollte man in den ersten vier Wochen auf eine intensive UV-Bestrahlung der Narben verzichten. Dies gilt für die Sonne gleichermaßen wie für das Solarium. Andernfalls können sich die Narben in Folge dessen dunkel verfärben. Bei einer normal verlaufenden Wundheilung kann der Gang unter die Dusche bereits wieder nach vier Tagen erfolgen. Die Fäden werden, sofern sie nicht selbst auflösend sind, nach spätestens 14 Tagen vom Arzt gezogen.
Die umfassende Heilung der Brust ist erst nach einem halben Jahr abgeschlossen. In dieser Zeit schwillt die Brust komplett ab und das Gewebe richtet sich endgültig. Zur optimalen Herausbildung der neuen Form müssen spezielle Büstenhalter angelegt werden. Diese müssen mindestens sechs Wochen lang Tag und Nacht getragen werden. Zur besseren Wundheilung der Narben kann man zudem eine spezielle Salbe verwenden.

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