Vor der Brustvergrößerung

Eine Brustvergrößerung mag zwar heutzutage einen Routineeingriff darstellen, gleichwohl müssen einige Aspekte im Vorfeld beachtet werden.

Bevor der Eingriff überhaupt stattfindet, werden in einem persönlichen Gespräch mit dem zuständigen Chirurgen die physischen und psychischen Voraussetzungen geprüft. Dabei offenbart der Patient seine Wünsche und Vorstellungen, woraufhin der Chirurg die Realisierbarkeit dessen prüft und die genaue Vorgehensweise der Brustvergrößerung erläutert. Anhand von Bildern und speziellen Grafikprogrammen kann der plastische Chirurg das anvisierte Ergebnis zudem visualisieren. Erst nach diesem ersten Gespräch wird ein weiterer Termin vereinbart.


Beim zweiten Termin werden insbesondere die physischen Gegebenheiten des Patienten untersucht. Dies ist erforderlich, da eine Brustvergrößerung in der Regel unter Vollnarkose stattfindet. In diesem Kontext wird zudem ein Gespräch mit dem Anästhesisten vereinbart. Im Rahmen der Gesundheitsprüfung wird beispielsweise ein EKG durchgeführt und die Hautstruktur wird explizit untersucht. Des Weiteren muss der Patient seine Krankheitsgeschichte darlegen. Dies ist immens wichtig, da es andernfalls zu Komplikationen kommen kann. In diesem Fall kann ich Ihnen nur raten ehrlich zu sein! Sie können maßgeblich zu einem erfolgreichen Ergebnis beitragen. Diesbezüglich sollten Sie 14 Tage vor der Operation keine blutverdünnende Mittel zu sich nehmen, wie z.B. Aspirin, ASS, Marcomar etc. Fernerhin sollten Sie in dieser Zeit keinen Alkohol zu sich nehmen und das Rauchen auf ein Minimum beschränken.

Wenn Sie diese simplen Regeln und Empfehlungen beachten, steht einer erfolgreichen Operation und dem damit verbundenen neuem Lebensgefühl nichts mehr im Wege…

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